IPM - Integrated Pest Management

Für Industrie, Gastronomie, Gewerbe und das eigene Zuhause gelten Standards, die die Sicherheit der Arbeitsabläufe garantieren. IPM ist ein Konzept für die Integrierte Schädlingsbekämpfung.

Wenn in Produktionsstätten Ungeziefer oder Schädlinge auftauchen ist die Angst gross. Schnell ist ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstanden oder der Schädlingsbefall wirkt sich gesundheitsgefährdend aus. Mit dem IPM Konzept werden Richtlinien und Handlungsweisen erarbeitet und durchgeführt, um einem Schädlingsbefall entgegenzuwirken.

Profitieren Sie von unserer Erfahrung und führen Sie mit einem Experten die Integrierte Schädlingsbekämpfung in Ihrer Institution ein. Wir sind der richtige Partner an Ihrer Seite und beraten Sie gerne.

Was ist IPM?

Der englische Begriff “Integrated Pest Management” bezeichnet die ganzheitliche Betrachtung der Schädlingsbekämpfung in einer Institution. Dabei werden vorbeugende Massnahmen erarbeitet, die Arbeitsabläufe werden kontrolliert und bei einem Befall kann rasch gehandelt werden. Schädlinge sind Überlebens-Profis und können sich in unterschiedlichen Umgebungen Lebensräume schaffen. Deshalb ist eine wirkungsvolle, aber dennoch sinnvolle, ökologisch korrekte Bekämpfung angebracht. So sieht es auch das IPM Konzept vor.

Für wen gilt IPM?

Die Integrierte Schädlingsbekämpfung ist ein Leitfaden für alle Bereiche des Lebens. So zum Beispiel Zuhause, in Schulen oder Kindertagesstätten, in Lebensmittelbetrieben, in Büroräumen und grossen Einkaufszentren. Also überall dort wo Menschen aufeinandertreffen, leben, essen, arbeiten oder Produkte herstellen.

Wie funktioniert IPM?

Das IPM Konzept sieht eine Schädlingsbekämpfung in fünf Schritten vor. Dabei spielt die Vorsorge eine übergeordnete Rolle. Schädlinge sollen erst gar nicht sesshaft werden und durch geeignete Massnahmen wird ein Befall verhindert. Sollte dennoch eine Bekämpfung notwendig werden, so werden Mittel eingesetzt, die geringe Nebenwirkungen auf die Umwelt haben. Das IPM Konzept sieht vor, das einzelne Massnahmen perfekt aufeinander abgestimmt und sinnvoll kombiniert sind. Nebenwirkungen auf die Umwelt sollen vermieden werden und somit passt die Integrierte Schädlingsbekämpfung auch in einen Bio-Betrieb. Prävention statt Bekämpfung, so das Motto des IPM Konzepts.

Wir sind der Partner an Ihrer Seite und unterstützen Sie bei der Durchführung der Integrierten Schädlingsbekämpfung. Sprechen Sie uns auf das IPM Konzept an, wir beraten Sie gerne.

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1.Befallsermittlung

Im ersten Schritt wird die Institution in Augenschein genommen. Eine Analyse gibt Aufschluss darüber, ob ein Befall bereits vorliegt oder nicht. In erster Linie müssen Fragen geklärt werden, beispielsweise “Um welche Schädlinge handelt es sich?” “Wie stark ist der Befall?” “Mit welchen Gegebenheiten und baulichen Zuständen haben wir es zu tun?” Und “Werden Hygienestandards eingehalten?” Sind die ersten Fragen geklärt kann es mit dem zweiten Schritt weiter gehen.

2. Vorbereitung der Behandlung

Die Integrierte Schädlingsbekämpfung sieht eine sinnvolle und ökologisch korrekte Massnahmenergreifung vor. Somit werden die Möglichkeiten geprüft, mit denen man die Schädlinge bekämpft. Unterschiedliche Techniken und Massnahmen sind je nach Schädling anzuwenden. In manchen Fällen ist eine Sanierung des Gebäudes sinnvoll oder Mitarbeiter müssen über Hygienestandards aufgeklärt oder geschult werden.

Zu guter Letzt werden in diesem Schritt alle Vorbereiteten Massnahmen zur Behandlung protokolliert und dokumentiert.

3. Bekämpfung

Sind die Vorbereitungen getroffen, geht es an die Umsetzung. Hierfür werden die gewählten Bekämpfungsmassnahmen umgesetzt. Ob chemische Mittel, Köder, Fallen, Absaugetechniken oder Behandlungen mit Hitze oder Dampf alle Massnahmen dienen der Integrierten Schädlingsbekämpfung.

4. Erfolgskontrolle

Nach der Bekämpfung wird eine Erfolgsanalyse durchgeführt. “Wurde der Lebensraum der Schädlinge zerstört?” “Ist eine Nachbehandlung notwendig?” “Wie werden Hygienestandards zukünftig eingehalten?” Zur Erfolgskontrolle im IPM Konzept gehört auch eine erneute Dokumentation der Erfolge und der Massnahmen.

5. Prophylaxe

Um einen erneuten Befall zu verhindern oder auch um gar nicht erst Schädlinge anzulocken, ist der wichtigste Schritt in der Integrierten Schädlingsbekämpfung die Prophylaxe.

“Welche Hygienestandards müssen eingehalten werden?” “Müssen Mitarbeiter geschult werden”? “Muss an der baulichen Situation etwas verändert werden?” oder “Müssen bestimmte Produkte anders gelagert werden?” Dies sind alles Fragen die im fünften Schritt geklärt werden müssen, um einen Neubefall durch geeignete Eingriffe abzuwenden. Regelmässige Kontrollen und eine ständige Überwachung sind ausschlaggebend für den Erfolg der Integrierten Schädlingsbekämpfung.

Dieser Leitfaden stellt alle Aspekte einer integrierten Schädlingsbekämpfung dar. Hygienische, technische, technologische, biologische und auch chemische Methoden und Verfahren werden verglichen und die geeignete Methode wird herausgefiltert. Durch die Vielfalt der Möglichkeiten und der exakten Auswahl der Massnahmen wird das IPM Konzept erfolgreich umgesetzt.