Weitere Schädlinge

>Pharaoameisen Bekämpfung

Ein Befall mit Pharaoameisen ist kein Anzeichen von mangelnder Hygiene. Sie werden z.B. mit Alltagsgegenständen versehentlich eingeschleppt. Aufgrund Ihrer geringen Größe ist eine Ausbreitung  in andere Räume, Wohnungen oder Gebäudeteile schnell möglich. Entsprechend aufwendig ist es, den Befall zu tilgen. Die Pharaoameisen Bekämpfung sollte von ausgebildeten Schädlingsbekämpfern durchgeführt werden. Die Ameisenbekämpfung erfolgt je nach Ausprägung des Befalls und wird im alternativen Verfahren durchgeführt.

Wir analysierten gerne vor Ort die Befallsstärke und Befallsausdehnung und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Konzept mit ortsspezifischen Maßnahmen, um zuverlässig Pharaoameisen zu bekämpfen.

>Ameisenbekämpfung

Um wirkungsvoll Ameisen zu bekämpfen ist es notwendig, die Eintrittsstellen der Insekten in den Wohnbereich sowie die Ameisenstraßen ausfindig zu machen. Die Ameisenbekämpfung erfolgt mittels Köderstellen oder durch Gießen bzw. Injizieren von Insektiziden. Die Platzierung und Art der Köder werden für eine effektive Bekämpfung von Ameisen den örtlichen Gegebenheiten angepasst.

>Flöhe

Flöhe befallen Menschen vor allem dann, wenn der eigentliche Wirt nicht (mehr) vorhanden ist. Wenn also beispielsweise in einer Wohnung nach einem Mieterwechsel keine Haustiere mehr gehalten werden. Die Aufnahme von Flöhen kann überall erfolgen.

Bisse von Flöhen können bei Menschen einen unangenehmen Juckreiz auslösen und in manchen Fällen auch Krankheiten übertragen. So tritt der Katzenfloh als Zwischenwirt verschiedener Bandwurmarten auf. Da sich Flöhe vom Blut der Menschen ernähren und fortpflanzen können, kann sich ein Flohbefall über mehrere Monate erstrecken.

Flohbekämpfung

Eine wirksame Flohbekämpfung besteht aus mehreren Stufen

  1. Inspektion

  2. Vorbereitende Maßnahmen

  3. Behandlung der Haustiere

  4. Schädlingsbekämpfung

Inspektion

Für eine erfolgreiche Flohbekämpfung müssen zunächst die Befallsschwerpunkte ermittelt werden. Mittels Flohlichtfallen können alle möglichen Floharten gefangen werden. Das ermöglicht eine genaue Artbestimmung, die wiederum Hinweise auf die Befallsursache gibt. Wenn Haustiere in der Wohnung gehalten werden, sind besonders die Schlaf- und Aufenthaltsplätze zu inspizieren. Falls vorhanden, sollten auch genutzte Fahrzeuge auf Befall mit Flöhen untersucht werden.

Vorbereitende Maßnahmen zur Flohbekämpfung

Vor der Behandlung müssen befallene Räume vorbereitet werden. Die Reinigung von Schlaf- und Aufenthaltsplätzen der Haustiere ist unbedingt notwendig. So zum Beispiel sind Unterlagen, Matten, Decken oder Katzbäume zu reinigen. Fußböden, Teppiche, Polstermöbel und alle textilen Oberflächen müssen gründlich abgesaugt werden. Der Staubfilterbeutel muss nach der Saugreinigung luftdicht verpackt und zeitnah entsorgt werden. Ebenso sind vor Behandlungsmaßnahmen zur Flohbekämpfung Textilien mit einem Waschprogramm von über 60 Grad Celsius zu waschen. Empfindliche Materialien können für mehrere Tage in einer Tiefkühltruhe durch Kälte behandelt werden.

Behandlung der Haustiere

Wenn ein Haustier den Flöhen als Wirt dient, muss es behandelt werden. Die notwendige Untersuchung und Behandlung sollte durch einen Tierarzt erfolgen. Zur Fellbehandlung kommen spezifische Stoffe zum Einsatz, die auch die Entwicklung der Floheier hemmen. Tierärzte empfehlen nach einem Flohbefall eine Entwurmung der Tiere, da Flöhe Bandwürmer übertragen. 

 

>Motten

 

Motten unterteilt man in Kleidermotten und Lebensmittelmotten. Beide Formen kann man auf verschiedene Arten bekämpfen. Wir bevorzugen die biologische Variante der Schlupfwespen, ganz ohne Chemie.

Schlupfwespen sind Eiparasiten, d.h. sie suchen die abgelegten Eier der Motten, legen ihre eigenen Eier darin ab und statt einer Mottenlarve schlüpft eine nützliche Schlupfwespe. Dieser Kreislauf wiederholt sich, solange Motteneier vorhanden sind. Finden die Schlupfwespen keine Motteneier mehr, so sterben sie. Die Trichogramma Schlupfwespen sind nur etwa 0,3 bis 0,4 mm klein und mit bloßem Auge kaum zu erkennen, sie können nicht stechen und sind für den Menschen nicht schädlich. Seit vielen Jahren gibt es mit Schlupfwespen gute Erfahrungen, um Motten biologisch zu bekämpfen.

>Staubläuse

Staubläuse sind nur 1,2 bis 2,3 mm große, zarte und meist hell gefärbte Insekten. Sie besitzen auffallend lange und dünne Antennen. Die Tiere sind so klein, dass sie mit bloßem Auge kaum zu sehen sind. Da die Tiere kurze Sprünge vollführen können, werden sie manchmal mit Flöhen verwechselt. Manche Arten besitzen vollständig entwickelte Flügel, bei anderen Arten sind die Flügel dagegen reduziert oder fehlen sogar ganz. Charakteristisch ist, dass die Augen seitlich am dreieckig geformten Kopf sitzen.

 

Ähnlich wie Hausstaubmilben können auch Staubläuse Allergien auslösen. Da die Tiere bevorzugt dort vorkommen, wo sich aufgrund von zu hoher Luftfeuchtigkeit Schimmelpilze gebildet haben, sind sie typische Anzeiger für das Auftreten von Schimmelpilzen. Falls Sie Probleme mit diesen Schädlingen haben, sollten Sie sich an ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen wenden. Die Mitarbeiter beraten Sie gerne.

 

>Marder

Marder können für gehörigen Ärger sorgen. Begünstigt durch ihre Nachtaktivität und Flexibilität in der Nahrungsaufnahme treten sie heute vermehrt in Häusern von Dörfern und Städten auf. Da Marder sehr gut klettern können, halten sie sich bevorzugt im und am Haus auf Dachböden, in Scheunen, Schuppen und Garagen auf, wo sie erhebliche Sachschäden anrichten und Krankheitserreger, wie z.B. Tollwut, übertragen können. 

Handelsübliche Produkte wie Marderschreck und andere Marderfallen sorgen meist nicht für den erwünschten Effekt, Marder nachhaltig zu vertreiben. Oftmals bleibt das Problem bestehen und es sind professionelle Maßnahmen zur Marderabwehr gefragt.

Ignorieren Sie einen Befall mit Mardern nicht. Marder können erhebliche Schäden anrichten. Während Selbsthilfeprodukte wie Marderfallen bzw. Marderschreck bei geringem Befall bedingt wirksam sein können, ist bei etabliertem oder wiederkehrendem Befall professionelle Hilfe gefragt, um Marder wirklich effektiv zu vertreiben. 

Marder fallen unter das Tierschutzgesetz. Sie unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Für sie gilt eine Jagd- und Schonzeit. Da Marder während der Schonzeit weder gefangen noch getötet werden dürfen, wenden die Schädlingsbekämpfer speziell auf Ihr Wohnumfeld/ Ihren Wohnbereich abgestimmte Maßnahmen gegen Marder an (z.B. mittels Marderabwehrsperren oder giftfreie Repellents = Duft-/ Geschmacksstoffe) und geben Ihnen Tipps und Informationen, wie Sie einen weiteren Zulauf vermeiden können.